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Der langgezogene Ort ist mit seinen mehr als 16000 Einwohnern die zweitgrößte Gemeinde von Märkisch Oderland. Nur drei S - Bahn Stationen von Berlin entfernt, entwickelte sich Neuenhagen zu einer angesehenen modernen Gemeinde. Entstanden ist die Gemeinde in seiner heutigen Form um 1230, als die beiden selbstständigen Gemeinden Neuenhagen und Bollendorf sich zusammenschlossen. Nicht umsonst nennt man Neuenhagen auch Gartenstadt, denn hier gibt es nicht nur die Wanderwege entlang des Mühlenfließes, sondern auch etliche Kleingartenanlagen, die den Besucher zum Verweilen und Flanieren in der Gartensaison einladen.
Das wohl kurioseste Wahrzeichen von Neuenhagen ist sein Rathaus. Seine außergewöhnliche Form verdankt es dem Umstand, daß die oberen Geschosse als Wasserturm dienten. Später, infolge stark wachsender Bevölkerungszahl, plante man an anderer Stelle ein neues Wasserwerk. Den unteren ungenutzten Raum des Wasserturms weihte man 1926 als Rathaus ein. In ihm befinden sich seit dem die Büroräume der Stadverwaltung Neuenhagen. |